Grundschule Kirchheim

an der Martin-Luther-Straße

Bildungs- und Erziehungspartnerschaften von Schule und Elternhaus


A. Leitgedanken


  • Unsere Schule soll ein Ort der Erziehung und Werteorientierung sein.
  • An unserer Schule ist uns in allen Belangen Offenheit, Transparenz, Fach- und Sachlichkeit wichtig.
  • Der Unterricht an unserer Schule soll lerneffektiv und schülerorientiert sein und jedes Kind möglichst individuell fördern.
  • An unserer Schule soll ein angenehmes und wertschätzendes Schulklima spürbar sein.
  • Unsere Schule will eine kooperative, transparente Zusammenarbeit mit allen am Schulleben Beteiligten.


B. Schulspezifische Gegebenheiten


Die Grundschule Kirchheim an der Martin-Luther-Straße ist eine von drei Grundschulen der Gemeinde Kirchheim-Heimstetten. An der Schule werden ca. 205 Schülerinnen und Schüler von 20 Lehrkräften unterrichtet. Die Kinder stammen überwiegend aus Mittel-schichtsfamilien. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund liegt bei ca. 29%.
Die Grundschule an der Martin-Luther-Straße ist eine Grundschule mit musikalischem Schwerpunkt. Das bedeutet, dass der Schule, wenn möglich, eine höhere Anzahl an Musik-stunden und auch Lehrkräfte mit musikalischer Ausbildung zugeteilt werden. Aufgrund dieses Schwerpunkts gibt es während des ganzen Schuljahres vielfältige musikalische Veranstaltungen, zu denen die Eltern eingeladen werden. Die Klassen treten auch in der Gemeinde auf.
Ein weiterer Schwerpunkt an der Schule ist das Lesen. Da die Lesekompetenz grundlegend für den schulischen Erfolg der Kinder ist, wird diese auf verschiedenste Arten gefördert. So verfügt die Schule über eine gut ausgestattete Bibliothek, in der Bücher klassenweise ausgeliehen werden können. Es erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit der örtlichen Bücherei und Buchhandlung. Ferner gibt es vielfältige Aktivitäten, wie z.B. einen Bücher-flohmarkt, einen Büchertisch, Projekte zum Thema „Buch“ usw., um das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Lesen zu wecken.

Ein dritter, neu hinzugekommener Schwerpunkt ist der „Digitale Unterricht“. Dazu schaffte die Schule iPads an, die vielfältig im Unterricht eingesetzt werden. Nicht nur Unterrichtsinhalte mit hoher Motivation werden so vermittelt, sondern die Kinder erwerben außerdem Medienkompetenz.
Ein vierter Schwerpunkt der Schule ist das karitative Engagement. Die Kinder, der Elternbeirat sowie die Lehrkräfte unterstützen durch Veranstaltungen und Aktionen, die zur Sammlung von Spenden dienen, die „KlinikClowns e.V.“ sowie „Wunschträume e.V.“, ein Hilfsprojekt in Burkina Faso.

C. Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierenden Elternarbeit


Qualitätsbereich Gemeinschaft

Ziele:
  • Wir pflegen eine Willkommenskultur
  • Alle Kinder, Eltern und weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft sollen sich wohl fühlen
  • Ein persönlicher Austausch wird bereits vor dem Schuleintritt gepflegt

Bereits laufende Maßnahmen:
  • Vielfältige Kontakte zu den Vorschülern und deren Eltern
  • Elterninformationsveranstaltungen in der Schule
  • Gemeinsamer Elternabend für die Eltern der Grundschule und der Kindertagesstätten
  • Gespräche Schule-Eltern-Kindertagesstätte nach dem Einschulungsscreening/Schulspiel
  • Willkommenspost für den 1. Schultag
  • 1. Schultag Bewirtung „Von Eltern für Eltern“
  • Elternabend für die 1. Klassen in der ersten Schulwoche
  • Schul-ABC
  • Regelmäßige Elternstammtische
  • Elternbeirats-Lehrer-Treffen zum besseren Kennenlernen und gemeinsamen Austausch
  • Schulfeste
  • Aufführungen (regelmäßige Musikkonzerte, Theaterveranstaltungen…)
  • Elternsprechzimmer

Erfolgsindikatoren:
  • Eltern besuchen regelmäßig und in großer Anzahl schulische Veranstaltungen
  • Sie bringen eigene Ideen ein und tragen selbst zum Gelingen schulischer Veranstaltungen bei
  • Sie teilen der Schule relevante Vorkommnisse (Krankheit, Adressänderung, familiäre Veränderungen…) mit
  • Eltern und Kinder zeigen oder äußern ihr Wohlbefinden in der Schule

Qualitätsbereich Kommunikation

Ziele:
  • Lehrkräfte kennen und akzeptieren einander
  • Der Umgang ist offen und transparent
  • Absprache klarer Kommunikationswege und- formen
  • Flexibilität und Berücksichtigung der Elternwünsche bei der Festlegung von Gesprächsterminen im Rahmen der Dienstzeit der Lehrkräfte
  • Standardisierung des Schriftwesens

Bereits laufende Maßnahmen
  • Homepage mit Terminen, Berichten und Formularen
  • Elternabende
  • Regelmäßige Elternbriefe
  • Regelmäßige Elternsprechtage
  • Elternbeiratssitzungen
  • Arbeitstreffen zur Schulentwicklung und zum Schulleben
  • Die Schulleitung ist auch ohne Termin außerhalb der Unterrichtszeiten für Eltern zu sprechen
  • Mit der Schule bzw. der Schulleitung ist per Mail ein Austausch möglich
  • Über die Hausaufgabenhefte besteht jederzeit die Möglichkeit zum Austausch zwischen Eltern und Lehrkräften

Erfolgsindikatoren
  • Eltern teilen der Schule wichtige Vorkommnisse mit
  • Eltern wenden sich vertrauensvoll mit pädagogischen Anliegen an die Schule
  • Das pädagogische Personal der Schule wird als kompetenter Ansprechpartner angesehen
  • Lehrer und Erzieher suchen das Gespräch mit den Eltern
  • Elterngespräche verlaufen professionell, zielorientiert und produktiv
  • Bereitschaft schulisches und außerschulisches Fachpersonal (Schulpsychologe, Schulsozialarbeit, MSD, Beratungslehrer…) zu Gesprächen hinzuzuziehen
  • Eltern kommen regelmäßig zu Gesprächen in die Schule
  • Eltern tragen mit Eigeninitiative und konstruktiver Kritik zu einer positiven Schulentwicklung bei
  • Eltern und Lehrer nutzen systematisch das Hausaufgabenheft zur gegenseitigen Information
  • Hohe Anzahl an Rücklauf-Abschnitten der Elternbriefe

Qualitätsbereich Kooperation

Ziele:
  • Eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft im Sinne einer wertschätzenden, respektvollen, zielorientierten Zusammenarbeit
  • Intensivierung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und weiteren pädagogischen Fachkräften
  • Eltern kennen schulische und außerschulische Angebote und Institutionen zur individuellen Förderung und Betreuung der Kinder

Bereits laufende Maßnahmen:
  • Wir nehmen die elterlichen Kompetenzen wahr und geben Möglichkeiten diese in das Schulleben einzubringen
  • Eltern als Unterstützer bei Unterrichtsgängen, Projekten, Sportfest, Schulfest und weiteren Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit von Schule, Eltern und außerschulischen Unterstützersystemen zum Wohle des Kindes
  • Wir führen in den Klassen 1 bis 3 Lernentwicklungsgespräche durch, diese ersetzen das Zwischenzeugnis
  • Intensive Zusammenarbeit und Absprache mit den Kindertagesstätten und der Mittagsbetreuung
  • Vorträge zu erzieherisch relevanten Themen

Erfolgsindikatoren:
  • Hohe Partizipation der Elternschaft

Qualitätsbereich Mitsprache

Ziele:

  • Eltern beteiligen sich aktiv am Schulleben als Klassenelternsprecher oder im Elternbeirat
  • Eltern, Lehrer und Schüler tragen gemeinsam zur Weiterentwicklung des Schulprofils bei

Bereits laufende Maßnahmen:
  • Schulleitung und Elternbeiratsvorsitzende pflegen einen intensiven und fachlich kompetenten Austausch, mit Zielvereinbarungen und deren zeitnaher Umsetzung
  • Vorschläge von Seiten der Elternschaft werden, wenn möglich verwirklicht
  • Regelmäßiger fachlicher Austausch über das Schulprofil: Auswahl der Schulbücher für den LP Plus, Schulregeln, Schul-ABC…
  • Initiierung von Aktionen (Lesewettbewerb, Bücherausstellung, Schulfruchtprogramm, Schulfrühstück, Weihnachtsbazar…)

Erfolgsindikatoren:
  • Zufriedenheit der Elternschaft mit der Schule
  • Positive Rückmeldungen seitens der Elternschaft
  • Positive Rückmeldungen seitens der Lehrerschaft
  • Positive Rückmeldung seitens des Schülerparlaments

D. Qualitätssicherung


Im Schuljahr 2017/2018 erfolgt die nächste externe Evaluation
Im Schuljahr 2013/2014 erfolgte die letzte externe Evaluation

Zielvereinbarungen bezüglich der Elternarbeit sind:
  • den Standard zu halten
  • regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls Verbesserung des Konzepts
  • geplantes Vorgehen: Befragung der Eltern, Schüler und Lehrer

E. Beteiligung der Schulgemeinschaft


Einbindung der gesamten Schulgemeinschaft in die kurz-, mittel- und langfristige Schulentwicklung:
  • Konferenzen
  • Elternbeiratssitzungen
  • Arbeitstreffen von Schulleitung, Lehrern und Elternvertretern zu relevanten Themen
  • Schülerparlamentssitzungen